Kategorie 'WERBUNG ZUM VERGESSEN'

Lidl Champagner in Holland!

2. Januar 2012, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (0)

Die vermutlich langweiligste Champagnerdusche inszenierten holländische Kollegen in diesem Spot für Lidl Niederlande. Zu Tönen von Vivaldi wird über eine Minute lang in Superzeitlupe Champagner verspritzt, vermutlich weil man ihn nicht genießen kann ;-)

Was?…Wie?…Yellow?

31. Oktober 2011, von Timo Neumeier | Comments (0)

Werbung darf natürlich auch lustig sein. Unvorteilhaft ist nur wenn vor lauter Witz die Verlinkung zum Produkt verloren geht! Genau das ist hier passiert. Der Bezug zum Yellow Strom, dem guten gelben Strom ist hier mal kurz flöten gegangen und hat sich in “Ich mach jetzt was Witziges mit 200 Models, die sich die Haare föhnen und dann kommt das mit dem Gratisstrom schon an” umgewandelt. Als Zuschauer sitzt man davor und denkt sich: Was…Wie..Yellow? Aber bitte Seht selbst:

2000 kCal für einen Strip oder warum Frauen Sport treiben

24. Oktober 2011, von Matthias Berzel | Comments (0)

Wie bekommt man Frauen dazu, sich sportlich zu betätigen? Und was sollte auf keinen Fall beim Sport vergessen werden? Diese Frage galt es zu beantworten. Die in Paris ansässige Agentur MARCEL hat sich für Ihren Kunden Contrex Mineralwasser folgendes Rezept einfallen lassen: Schaffe Aufmerksamkeit durch Platzierung mehrerer rosafarbenen Hometrainer vor der Kulisse eines beeindruckenden Gebäudes. Lasse Damen auf die Hometrainer steigen und ihr sportliches Durchhaltevermögen beweisen. Belohne Hartnäckigkeit durch eine außergewöhnliche Darbietung an der Fassade. Und natürlich – so außer Atem – gebe ihnen ein Schluck Wasser Contrex! Fertig ist eine schöne Guerilla-Idee!

Wenig Glück mit neuer Baden-Württemberg Kampagne

9. September 2011, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (0)

Eine Folgekampagne auf eine sehr erfolgreiche Kampagne zu entwickeln ist eine sehr undankbare Aufgabe. Alle vergleichen die neue Arbeit mit der vorangegangenen. Scholz & Friends scheiterten, als sie auf Jung von Matt beim Kunden Saturn folgten und nicht annähernd den Erfolg von “Geiz ist Geil” erreichen konnten. Umso befriedigender ist es vermutlich für Scholz & Friends zu sehen, wie die Agentur Zum goldenen Hirschen wiederum als Nachfolgerin bei der Kampagne für Baden-Württemberg kreativen Schiffbruch erleidet. Die vollmundig als “Landeskampagne 2.0″ angekündigte Folgekampagne auf “Wir können alles, außer Hochdeutsch” ist mutloser, durchschaubarer Werbequatsch wie man ihn sonst nur von Waschmittelwerbung kennt. Der Spot scheitert anhand aller Merkmale erfolgreicher Werbung. Weder ist er überraschend, noch nachvollziehbar in seiner Message. Das Ergebnis einer Marktforschungsstudie, dass in Baden-Württemberg die glücklichsten Deutschen leben, reicht nicht als Botschaft aus, da diese nicht allgemein bekannt ist und so nicht als wahr nachvollzogen werden kann.

Vor allem aber die große Sympathiewelle, welche die Vorgängerkampagne aufgebaut hatte, wird hier mit der zu überheblich formulierten Behauptung, dass in Baden-Württemberg die glücklicheren Menschen leben, niedergerissen. Bleibt zu hoffen, dass aus der Sympathiewelle für Baden-Würrtemberg, kein Tsunami gegen das Land wird.

Laut Fachmedien soll die Kampagne über digitale Kanäle gestreut werden. Dann wird es wohl nicht all zu lange dauern, bis die Agentur und die Verantwortlichen des Landes ihr Feedback 2.0 erhalten und den Mist abschalten.

Head & Shoulders weltmeisterlich daneben

14. März 2011, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (0)

Also, da wird Sebastian Vettel Formel 1 Weltmeister und das ist zweifelfrei eine große Einzel- wie Teamleistung und der Werbepartner Head & Shoulders goutiert diese Ausnahmeleistung seit Anfang des Jahres mit einem unterdurchschnittlichen und super langweiligen TV-Spot aus den Federn von Saatchi & Saatchi. Das ist gleichzeitig enttäuschend und peinlich. Erstens weil Saatchi & Saatchi bekanntermaßen zu den kreativsten Networks der Welt gehört und dass hier gezeigte jeden Kreativen beleidigt und zweitens weil man mit solch einem Spot so viel Kapital vernichtet/verschwendet. Man kann so viel mehr mit prominenten Sportlern in der Werbung erreichen wie z.B. Nike, Mercedes-Benz oder Adidas mit ihren Kampagnen ein ums andere Mal beweisen.
Hier ist der Spot.

SPARKASSE LUSTIG BIS BLUT KOMMT

31. Januar 2011, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (2)

Es ist eigentlich fahrlässig sich schon so früh im Jahr auf den schlechtesten Werbespot des Jahres festlegen zu wollen, aber dieser Spot der Berliner Sparkasse lässt einem keine andere Wahl. Egal was dieses Jahr noch kommt, er gehört zweifelsfrei zu den Top Ten der schlechtesten Werbespots des Jahres. Einen netten Gag (wir tun mal so als ob wir Tampon- Werbung machen, hihihi) treten die verantwortlichen Kollegen in einer so unzumutbaren und epischen Breite aus, dass der Begriff fremdschämen um eine neue Facette ergänzt wurde. Sehet und staunet:



via Spießer Alfons

PFUI, PFUI, PFUI!

9. Juni 2010, von Hendrik Wiesner | Comments (0)

Hirngeficke!” – so oder so ähnlich muss die Beschreibung des vermutlich schlechtesten Werbespots des Jahres lauten. Warum sich die Pariser Agentur Marcel dafür entschieden hat für den Kunden Fiat Gehirne kopulieren zu lassen, ist unerklärlich. Da sitzen in einem kahlen Meetingraum Gehirne (?) und nach einiger Zeit beginnen diese eine Hirn-Orgie. Abgesehen von der wirklich miesen Idee muss man festhalten, dass die Exekution sehr schlecht ist. Aus diesem Grund liegt der Verdacht nahe, dass die Agentur hier eine sogenannte Goldidee (mit m.E. wenig Aussicht auf Erfolg) realisiert hat. Wie auch immer, der Spot macht einen sprach- und fassungslos.

GRIFF INS KLO

12. Januar 2010, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (2)

Jeder Werber hat schon mist machen müssen und auch wir sind nicht frei davon. Aber wenn man Müll produziert, sollte man tunlichst darauf achten, nicht seinen Agenturnamen auf die Anzeige zu schreiben und erst recht kein „Making-Of“ auf der Microsite zur vermeintlich peinlichen Kampagne anbieten. Was unsere Kollegen von Y&R geritten hat, dies trotzdem zu tun bleibt uns ein Rätsel. Sicherlich ist eine Werbekampagne für die neue Geberit-Toilette ein delikates Thema, da die neue Schüssel „AquaClean“ sich nicht nur selber, sondern auch den Toilettennutzer mit Wasser sauber macht.
Trotzdem ist es unverständlich, weshalb die Kreativen von Y&R Barbara „Babs“ Becker, bekleidet in einen Bergsee laufen lassen, während sie vermutlich den sinnlosesten Text ihrer Schauspielkarriere als inneren Monolog spricht: „Wasser ist Urkraft. Nichts ist so perfekt wie Wasser. Ich werde sein Geheimnis nie verstehen, aber umso mehr genießen. Ich liebe Wasser.“ Das ganze wird auch nicht besser, wenn es der Schweizer Starfotograf Michel Comte fotografiert. Diese Kampagne ist ein aufwendig produzierter griff ins Klo.

SINNENTLEERT UND SCHÄDLICH

8. Januar 2010, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (1)

Was sich die Kreativen des italienischen Büros von Young & Rubicam bei diesen Anzeigen dachten, kann nicht besonders viel gewesen sein. Vermutlich lautete das Briefing “hauptsache laut und lustig” denn wenn dem nicht so war, dann muss man sich beim Kunden “Glassing Sunglasses” ernsthaft sorgen machen. Die Botschaft, dass nur Arschgesichter die Brillen tragen, kann beim besten Willen nicht absatzfördernd sein. Der Claim “Kiss my glass” ist unterirrdisch, aber konsequent.

kissmyglass1

kissmyglass2

kissmyglass3

DIE GROSSE LANGEWEILE

16. September 2009, von Lukas-Pierre Bessis | Comments (0)

Überraschten Fred & Farid aus Paris in Cannes noch mit ihren Anzeigenmotiven (Shortlist) für Wrangler, enttäuschen sie einen mit der Fortführung der Kampagne “We Are Animals” umso mehr. Beim betrachten des Spots bricht die große Langeweile aus. Hier ist der Film und bitte nicht einschlafen ;-)