Die vermutlich langweiligste Champagnerdusche inszenierten holländische Kollegen in diesem Spot für Lidl Niederlande. Zu Tönen von Vivaldi wird über eine Minute lang in Superzeitlupe Champagner verspritzt, vermutlich weil man ihn nicht genießen kann ![]()
Kategorie 'WERBUNG ZUM VERGESSEN'
Lidl Champagner in Holland!
Was?…Wie?…Yellow?
Werbung darf natürlich auch lustig sein. Unvorteilhaft ist nur wenn vor lauter Witz die Verlinkung zum Produkt verloren geht! Genau das ist hier passiert. Der Bezug zum Yellow Strom, dem guten gelben Strom ist hier mal kurz flöten gegangen und hat sich in “Ich mach jetzt was Witziges mit 200 Models, die sich die Haare föhnen und dann kommt das mit dem Gratisstrom schon an” umgewandelt. Als Zuschauer sitzt man davor und denkt sich: Was…Wie..Yellow? Aber bitte Seht selbst:
Wenig Glück mit neuer Baden-Württemberg Kampagne
Eine Folgekampagne auf eine sehr erfolgreiche Kampagne zu entwickeln ist eine sehr undankbare Aufgabe. Alle vergleichen die neue Arbeit mit der vorangegangenen. Scholz & Friends scheiterten, als sie auf Jung von Matt beim Kunden Saturn folgten und nicht annähernd den Erfolg von “Geiz ist Geil” erreichen konnten. Umso befriedigender ist es vermutlich für Scholz & Friends zu sehen, wie die Agentur Zum goldenen Hirschen wiederum als Nachfolgerin bei der Kampagne für Baden-Württemberg kreativen Schiffbruch erleidet. Die vollmundig als “Landeskampagne 2.0″ angekündigte Folgekampagne auf “Wir können alles, außer Hochdeutsch” ist mutloser, durchschaubarer Werbequatsch wie man ihn sonst nur von Waschmittelwerbung kennt. Der Spot scheitert anhand aller Merkmale erfolgreicher Werbung. Weder ist er überraschend, noch nachvollziehbar in seiner Message. Das Ergebnis einer Marktforschungsstudie, dass in Baden-Württemberg die glücklichsten Deutschen leben, reicht nicht als Botschaft aus, da diese nicht allgemein bekannt ist und so nicht als wahr nachvollzogen werden kann.
Vor allem aber die große Sympathiewelle, welche die Vorgängerkampagne aufgebaut hatte, wird hier mit der zu überheblich formulierten Behauptung, dass in Baden-Württemberg die glücklicheren Menschen leben, niedergerissen. Bleibt zu hoffen, dass aus der Sympathiewelle für Baden-Würrtemberg, kein Tsunami gegen das Land wird.
Laut Fachmedien soll die Kampagne über digitale Kanäle gestreut werden. Dann wird es wohl nicht all zu lange dauern, bis die Agentur und die Verantwortlichen des Landes ihr Feedback 2.0 erhalten und den Mist abschalten.
Head & Shoulders weltmeisterlich daneben
Also, da wird Sebastian Vettel Formel 1 Weltmeister und das ist zweifelfrei eine große Einzel- wie Teamleistung und der Werbepartner Head & Shoulders goutiert diese Ausnahmeleistung seit Anfang des Jahres mit einem unterdurchschnittlichen und super langweiligen TV-Spot aus den Federn von Saatchi & Saatchi. Das ist gleichzeitig enttäuschend und peinlich. Erstens weil Saatchi & Saatchi bekanntermaßen zu den kreativsten Networks der Welt gehört und dass hier gezeigte jeden Kreativen beleidigt und zweitens weil man mit solch einem Spot so viel Kapital vernichtet/verschwendet. Man kann so viel mehr mit prominenten Sportlern in der Werbung erreichen wie z.B. Nike, Mercedes-Benz oder Adidas mit ihren Kampagnen ein ums andere Mal beweisen.
Hier ist der Spot.
SPARKASSE LUSTIG BIS BLUT KOMMT
Es ist eigentlich fahrlässig sich schon so früh im Jahr auf den schlechtesten Werbespot des Jahres festlegen zu wollen, aber dieser Spot der Berliner Sparkasse lässt einem keine andere Wahl. Egal was dieses Jahr noch kommt, er gehört zweifelsfrei zu den Top Ten der schlechtesten Werbespots des Jahres. Einen netten Gag (wir tun mal so als ob wir Tampon- Werbung machen, hihihi) treten die verantwortlichen Kollegen in einer so unzumutbaren und epischen Breite aus, dass der Begriff fremdschämen um eine neue Facette ergänzt wurde. Sehet und staunet:
via Spießer Alfons
SINNENTLEERT UND SCHÄDLICH
Was sich die Kreativen des italienischen Büros von Young & Rubicam bei diesen Anzeigen dachten, kann nicht besonders viel gewesen sein. Vermutlich lautete das Briefing “hauptsache laut und lustig” denn wenn dem nicht so war, dann muss man sich beim Kunden “Glassing Sunglasses” ernsthaft sorgen machen. Die Botschaft, dass nur Arschgesichter die Brillen tragen, kann beim besten Willen nicht absatzfördernd sein. Der Claim “Kiss my glass” ist unterirrdisch, aber konsequent.




