Früher gab es mal die Weisheit, dass wenn man in der Werbung Kinder oder Tiere verwendet, man automatisch Erfolg hat. Dass das nicht ganz so stimmt, beweist uns immer wieder der unsägliche Trigema Werbespot mit dem sprechenden Affen. Wie Werbespots mit Tieren richtig gut funktionieren können, zeigte 2006 die Agentur Cramer-Krasselt aus Chicago. Mit ihrer Monkey-Business Kampagne für Careerbuilder.com schafften die Kreativen meiner Meinung nach, das beste Beispiel für Tiere in der Werbung. Innerhalb von nur zwei Jahren verdrängte die Kampagne den Marktführer Monster.com in den USA von Platz 1 und die Spots aus der Kampagne sind bereits heute schon Werbeklassiker!
Kategorie 'WERBEKLASSIKER'
BUD LIGHT – REAL MEN OF GENIUS
Diese Kampagne für Bud Light gehört zu den am meist ausgezeichneten Kampagnen der Welt. Seit 2004 gewinnt das Team von DDB Chicago jährlich Löwen mit dieser Kampagne. Die Leitidee der “Real Men of Genius” ist es, ein Loblied auf die peinlichen Typen dieser Welt zu singen. Und das gelingt jedes mal aufs Neue.
WENN ES SEHR SCHNELL GEHEN MUSS
Ein echter Werbeklassiker aus dem Jahr 1981. In hektischen und geschäftigen Zeiten braucht man einen schnellen und pünktlichen Logistiker. FedEx ist so einer und genau dass, sollte die Agentur Ally & Gargano, NYC (gibt es seit 1991 nicht mehr) den Menschen beibringen. Ein Spot der so erfolgreich war, das A&G 1982 unter vielen anderen Auszeichnungen, auch den Titel “Agency of the Year” erhielt.
DAS PRINZIP DER STEIGERUNG/ÜBERTREIBUNG
Es ist eines der 12-Grundprinzipien der Kommunikation: Die Steigerung/Übertreibung. Das wirklich beeindruckende an diesem Prinzip ist der Moment der Überraschung, wenn es wider erwarten immer einen Schritt weitergeht, wenn man als Zuschauer sich denkt die Geschichte ist zu Ende erzählt und es dann doch noch weiter geht.
Ein schönes Beispiel gibt es von der Londoner Agentur HHCL Howell Henry Chaldecott Lury (die Agentur wurde 2007 geschlossen) für den Kunden “Tango” aus dem Jahr 1996. In dem Spot begrüßt der Pressesprecher der Firma Tango das Publikum und liest einen Beschwerdebrief eines französischen Austauschstudenten der den neuen Geschmack “Blackcurrant Tango” nicht mag vor. Er fängt an sich langsam in Rage zu reden und marschiert los. Sein Marsch führt ihn an die Grenze zu Frankreich, den Klippen von Dover, dort steigt er in einen Boxring um den Franzosen, Europa und letztlich der ganzen Welt zu zu rufen: “I’ll take you all on? France, Europe, the World. I drink Blackcurrant Tango? come and get me?!”
Hier ist der Spot.
DIE WAHRHEIT ÜBER WERBUNG
Wie wird eigentlich Werbung gemacht? Hier ein sehr witziger und ironischer Film aus der Welt des Marketing.
MISSVERSTANDEN?
Howell Henry Chaldecott Lury (HHCL) zeigten 1989 mit ihrer Preisgekrönten Kampagne für Maxell Kasetten wie man aus dem Consumer insight ‘Popsongs werden oft nicht richtig verstanden’ einen großartigen Spot macht. Hier ist der Spot:

